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AGB sowie Storno- und Terminregelung

von KittyDollLashes
Inhaberin: Evelin Shefer
Anschrift: siehe Impressum
Kontakt: KittyDollLashes@gmail.com
Stand: 10.06.2026

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für alle Behandlungsverträge zwischen der Anbieterin und der Kundin, die über die Website kittydolllashes.de, persönlich im Studio oder über soziale Netzwerke (insbesondere Instagram) geschlossen werden.

(2) Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Vereinbarungen werden nur Vertragsbestandteil, soweit die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zugestimmt hat.

(3) Verbraucherin im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die den Vertrag zu einem Zweck abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden kann (§ 13 BGB).

§ 2 Vertragsschluss

(1) Mit dem Absenden des vollständig ausgefüllten Buchungsformulars auf der Website der Anbieterin gibt die Kundin ein verbindliches Angebot auf Abschluss eines Behandlungsvertrags ab. An dieses Angebot ist die Kundin bis zur Entscheidung der Anbieterin über die Annahme gebunden, längstens jedoch fünf Tage; ein etwaiges gesetzliches Widerrufsrecht bleibt unberührt.

(2) Im Anschluss übermittelt die Anbieterin der Kundin eine E-Mail mit einem Bestätigungslink (Double-Opt-In-Verfahren). Mit dem Anklicken des Bestätigungslinks innerhalb der in der E-Mail angegebenen Frist verifiziert die Kundin die angegebene E-Mail-Adresse und bekräftigt ihr Angebot. Der Klick auf den Bestätigungslink stellt noch keine Annahme durch die Anbieterin dar. Bleibt der Bestätigungslink innerhalb der angegebenen Frist ungenutzt, verfällt das Angebot; eine vorgemerkte Terminoption verfällt ersatzlos.

(3) Der Vertrag kommt erst zustande, wenn die Anbieterin das Angebot annimmt, indem sie der Kundin eine Terminbestätigung per E-Mail („Termin bestätigt“) übermittelt. Ein Anspruch auf Annahme des Angebots besteht nicht.

(4) Nimmt die Anbieterin das Angebot nicht an (insbesondere weil der gewählte Termin zwischenzeitlich anderweitig vergeben wurde oder die Anfrage abgelehnt wird), kommt kein Vertrag zustande. Die Kundin wird hierüber unverzüglich informiert; die Anbieterin bietet in diesem Fall nach Möglichkeit einen Alternativtermin an. Bis zur Annahme kann die Kundin ihre Anfrage jederzeit kostenfrei zurückziehen.

(5) Buchungen, die nicht über die Website erfolgen (insbesondere im Studio oder per Direktnachricht), kommen durch übereinstimmende Willenserklärungen in Textform oder durch ausdrückliche persönliche Bestätigung zustande.

§ 3 Leistungsumfang und Terminvergabe

(1) Gegenstand des Vertrags ist die fachgerechte Erbringung der gebuchten Behandlung am vereinbarten Termin im Studio der Anbieterin.

(2) Ein Anspruch auf Behandlung zu einer bestimmten Uhrzeit besteht nicht. Geringfügige Verschiebungen aus betrieblichen Gründen werden der Kundin rechtzeitig angekündigt.

(3) Die Anbieterin ist berechtigt, Behandlungen abzulehnen oder abzubrechen, wenn gesundheitliche Risiken bestehen, erforderliche Angaben fehlen, hygienische Voraussetzungen nicht erfüllt sind oder ein ordnungsgemäßer Behandlungsablauf nicht gewährleistet werden kann.

§ 4 Mitwirkungspflichten der Kundin

(1) Die Kundin ist verpflichtet, vor der Behandlung wahrheitsgemäße und vollständige Angaben zu gesundheitlichen Umständen zu machen, insbesondere zu Allergien, Unverträglichkeiten, Augen- oder Hauterkrankungen, vorangegangenen Augenoperationen, Schwangerschaft, Stillzeit, Medikamenteneinnahme sowie zum Tragen von Kontaktlinsen.

(2) Die ausführlichen Mitwirkungs- und Pflegepflichten ergeben sich aus den Behandlungs- und Pflegehinweisen, die einen integralen Bestandteil dieser AGB bilden und der Kundin spätestens bei Buchung in Textform zugänglich gemacht werden.

§ 5 Stornierung und Terminänderung

(1) Eine kostenfreie Absage oder Terminverschiebung ist bis spätestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin in Textform möglich (insbesondere per E-Mail, über die Stornofunktion auf kittydolllashes.de oder per Instagram-Direktnachricht).

(2) Absage zwischen 5 und 24 Stunden vor dem Termin: Sagt die Kundin den Termin weniger als 24, aber mindestens 5 Stunden vor dem vereinbarten Beginn ab oder verschiebt diesen, kann die Anbieterin einen pauschalierten Schadensersatz verlangen. Dieser beträgt bei einem Neuset 50,00 € und bei einer Auffüllung 40,00 €. Die Pauschale trägt dem Umstand Rechnung, dass der freigewordene Termin in der verbleibenden Zeit erfahrungsgemäß nicht oder nicht vollständig nachbesetzt werden kann und der Anbieterin hierdurch ein typischer Umsatzausfall in dieser Höhe entsteht.

(3) Sehr kurzfristige Absage (weniger als 5 Stunden vor dem Termin) sowie Nicht-Erscheinen (No-Show): Sagt die Kundin den Termin weniger als 5 Stunden vor dem vereinbarten Beginn ab oder erscheint sie ohne vorherige Absage nicht zum Termin, kann die Anbieterin einen pauschalierten Schadensersatz verlangen. Dieser beträgt bei einem Neuset 80,00 € und bei einer Auffüllung 60,00 €. Die Pauschale trägt dem Umstand Rechnung, dass die Dienstleistung als persönlich erbrachte Behandlung in einem Solo-Studio zu einem festen Termin geschuldet ist, die Inhaberin zu diesem Termin persönlich anwesend ist und die reservierte Zeit so kurzfristig nicht anderweitig vergeben werden kann; hierdurch entsteht regelmäßig ein vollständiger Umsatzausfall.

(4) Die Pauschale nach Absatz 2 oder 3 ist auf den Wert der ursprünglich gebuchten Behandlung begrenzt; sie kann den vereinbarten Behandlungspreis nicht übersteigen.

(5) Der Kundin bleibt in beiden Fällen ausdrücklich der Nachweis vorbehalten, dass der Anbieterin überhaupt kein Schaden oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Der Anbieterin bleibt der Nachweis eines tatsächlich höheren Schadens unbenommen.

(6) Die Geltendmachung der Pauschale lässt weitergehende gesetzliche Ansprüche der Anbieterin unberührt; bereits gezahlte Pauschalen sind auf solche Ansprüche anzurechnen.

(7) Sollte sich eine der vorgenannten Pauschalen ganz oder teilweise als unwirksam erweisen, bleibt die Wirksamkeit der jeweils anderen Pauschale sowie der übrigen Bestimmungen dieser AGB unberührt. An die Stelle der unwirksamen Pauschale tritt der nach den gesetzlichen Vorschriften (§§ 280 ff., 286 BGB) konkret nachzuweisende Schaden.

§ 6 Verspätung

(1) Bei einer Verspätung der Kundin von mehr als 15 Minuten kann der Termin aus organisatorischen und zeitlichen Gründen von der Anbieterin entweder verkürzt durchgeführt oder vollständig abgesagt werden, sofern eine ordnungsgemäße Behandlung in der verbleibenden Zeit nicht oder nicht mehr vollständig möglich ist.

(2) Wird die Behandlung in verkürzter Form durchgeführt, bleibt der vereinbarte Behandlungspreis in voller Höhe geschuldet. Ein Anspruch auf vollständige Durchführung der Behandlung trotz Verspätung besteht nicht.

(3) Wird der Termin infolge erheblicher Verspätung vollständig abgesagt, findet § 5 Abs. 3 entsprechende Anwendung.

§ 7 Ersatzperson

(1) Die Kundin ist berechtigt, eine Ersatzperson zu stellen, sofern diese die Voraussetzungen für die Behandlung erfüllt. Dazu zählen insbesondere die Volljährigkeit oder das Vorliegen einer Einwilligung der gesetzlichen Vertreter, die vollständige Erteilung der erforderlichen Anamnese sowie die Aufklärung über Patch-Test und Cyanacrylat-Risiken gemäß § 2 der Behandlungs- und Pflegehinweise.

(2) Die Stellung einer Ersatzperson ist der Anbieterin rechtzeitig vor dem Termin in Textform mitzuteilen.

§ 8 Höhere Gewalt

(1) Kann ein Termin aufgrund höherer Gewalt oder sonstiger unvorhersehbarer, von der Anbieterin nicht zu vertretender Ereignisse (insbesondere Krankheit der Inhaberin, behördliche Anordnungen, schwerwiegende technische Störungen) nicht durchgeführt werden, besteht kein Anspruch der Kundin auf Durchführung zum vereinbarten Zeitpunkt.

(2) Die Anbieterin wird in diesen Fällen unverzüglich einen Ersatztermin anbieten. Bereits geleistete Zahlungen werden auf den Ersatztermin angerechnet oder, sofern eine Durchführung endgültig nicht möglich ist, vollständig erstattet. Weitergehende Ansprüche bestehen nicht.

§ 9 Begleitpersonen und Hausrecht

(1) Begleitpersonen sind nur nach vorheriger Absprache gestattet.

(2) Kinder und Haustiere dürfen aus organisatorischen, sicherheits- und hygienetechnischen Gründen nicht zum Termin mitgebracht werden.

(3) Das Hausrecht im Studio steht ausschließlich der Anbieterin zu. Die Anbieterin ist berechtigt, Personen, die den Behandlungsablauf erheblich stören oder die hygienischen Vorgaben missachten, der Räumlichkeit zu verweisen.

§ 10 Minderjährige Kundinnen

(1) Buchungen und Behandlungen von Kundinnen unter 18 Jahren erfolgen ausschließlich mit vorheriger Zustimmung der gesetzlichen Vertreter. Die Anbieterin ist berechtigt, einen entsprechenden Nachweis zu verlangen und Termine ohne vorliegende Zustimmung abzulehnen.

(2) Die Einwilligung der gesetzlichen Vertreter ist in Textform (§ 126b BGB) zu erteilen, insbesondere per E-Mail, über das Eltern-Einwilligungsformular auf kittydolllashes.de oder per Instagram-Direktnachricht. Eine eigenhändige Unterschrift (Schriftform) ist nicht erforderlich. Die Anbieterin kann im Einzelfall einen Identitätsnachweis der gesetzlichen Vertreter anfordern.

(3) Mit Erteilung der Zustimmung werden die gesetzlichen Vertreter Gesamtschuldner (§ 421 BGB) aller aus dem Vertrag resultierenden Verpflichtungen, insbesondere der Vergütungs- und etwaiger Ausfallhonorarpflichten gemäß § 5.

(4) Sämtliche Regelungen dieser AGB gelten auch im Verhältnis zu den gesetzlichen Vertretern, soweit diese dem Vertrag zugestimmt haben oder Vertragspartner geworden sind.

§ 11 Preise und Zahlung

(1) Maßgeblich sind die zum Zeitpunkt der Buchung im Studio oder auf Instagram ausgewiesenen Preise.

(2) Die Anbieterin ist Kleinunternehmerin im Sinne des § 19 UStG. Ein gesonderter Umsatzsteuerausweis erfolgt daher nicht.

(3) Die Vergütung ist unmittelbar nach Erbringung der Behandlung im Studio in bar zu entrichten. Eine bargeldlose Zahlung wird nicht angeboten.

(4) Eine Zahlung per SEPA-Überweisung erfolgt ausnahmsweise nur nach vorheriger ausdrücklicher Absprache mit der Anbieterin und ausschließlich gegen Vorkasse. Der Zahlungseingang muss in diesem Fall spätestens drei Werktage vor dem Behandlungstermin auf dem Konto der Anbieterin gutgeschrieben sein; andernfalls ist die Anbieterin berechtigt, den Termin anderweitig zu vergeben; § 5 Abs. 3 findet entsprechende Anwendung.

§ 12 Zahlungsverzug

(1) Kommt die Kundin ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nach, ist die Anbieterin berechtigt, die Forderung geltend zu machen und geeignete rechtliche Schritte einzuleiten. Hierzu zählen insbesondere Mahnungen sowie die Einleitung eines gerichtlichen Mahnverfahrens (§ 688 ZPO).

(2) Bei Zahlungsverzug schuldet die Kundin Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe. Diese betragen für Verbraucherinnen fünf Prozentpunkte über dem jeweiligen Basiszinssatz (§ 288 Abs. 1 BGB).

(3) Die notwendigen Kosten der Rechtsverfolgung (insbesondere Mahn-, Inkasso- und Anwaltskosten) können der Kundin in Rechnung gestellt werden, soweit dies gesetzlich zulässig ist (§§ 280, 286 BGB).

§ 13 Gutscheine

(1) Gutscheine sind ausschließlich im Studio vor Ort erhältlich und einlösbar. Ein Vertrieb im Fernabsatz findet nicht statt; ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht daher beim Gutscheinkauf nicht.

(2) Gutscheine stellen Wertgutscheine dar. Preisänderungen bleiben vorbehalten; maßgeblich ist der jeweils aktuelle Behandlungspreis zum Zeitpunkt der Einlösung.

(3) Gutscheine unterliegen der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren gemäß § 195 BGB. Die Frist beginnt mit dem Schluss des Kalenderjahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde (§ 199 Abs. 1 BGB).

(4) Eine Barauszahlung des Gutscheinwertes ist ausgeschlossen, soweit keine zwingenden gesetzlichen Ansprüche entgegenstehen.

(5) Gutscheine sind übertragbar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.

(6) Gutscheine sind wertmäßig auf andere Behandlungen oder Leistungen anrechenbar. Reicht der Gutscheinwert zur vollständigen Bezahlung nicht aus, ist die Differenz von der Kundin zu zahlen. Ein Restguthaben bleibt bis zum Ablauf der Verjährungsfrist nach Absatz 3 bestehen.

(7) Der Erwerb von Gutscheinen durch Minderjährige sowie die Einlösung von Gutscheinen für minderjährige Kundinnen sind nur mit Zustimmung der gesetzlichen Vertreter zulässig.

§ 14 Haftung

(1) Die Anbieterin haftet uneingeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen Pflichtverletzung der Anbieterin oder einer vorsätzlichen oder fahrlässigen Pflichtverletzung eines ihrer Erfüllungsgehilfen beruhen.

(2) Im Übrigen haftet die Anbieterin bei einfacher Fahrlässigkeit nur, soweit eine wesentliche Vertragspflicht verletzt wurde, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung die Kundin regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht). In diesen Fällen ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt.

(3) Eine weitergehende Haftung besteht ohne Rücksicht auf die Rechtsnatur des geltend gemachten Anspruchs nicht. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.

(4) Für Schäden, die auf unvollständige oder unrichtige Angaben der Kundin zu gesundheitlichen Umständen, Vorbehandlungen oder Pflegeverhalten zurückzuführen sind, wird keine Haftung übernommen.

(5) Trotz fachgerechter Durchführung können individuelle Unverträglichkeiten oder allergische Reaktionen — insbesondere auf Cyanacrylat — nicht vollständig ausgeschlossen werden. Die Haftung der Anbieterin für solche Reaktionen richtet sich nach den vorstehenden Absätzen 1 bis 3 in Verbindung mit § 2 und § 9 der Behandlungs- und Pflegehinweise.

§ 15 Streitbeilegung

(1) Die Anbieterin ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG).

§ 16 Schlussbestimmungen

(1) Auf das Vertragsverhältnis findet ausschließlich deutsches Recht Anwendung. Bei Verbraucherverträgen gilt diese Rechtswahl nur, soweit nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem die Kundin ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-VO).

(2) Erfüllungsort ist der Sitz der Anbieterin.

(3) Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Aufhebung dieses Textformerfordernisses.

(4) Salvatorklausel: Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt für etwaige Regelungslücken.